Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Keine Anmeldung möglich Einbürgerungstest

(Kleinmachnow, ab Di., 19.9., 14.00 Uhr )

Sie möchten als Nicht-EU-Bürger in Deutschland eingebürgert werden. Hierzu müssen Sie seit dem 01.09.2008 neben Deutschkenntnissen, die dem Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens entsprechen, einen Einbürgerungstest bestehen.
Mit dem Einbürgerungstest sollen "Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland" nachgewiesen werden. Es handelt sich um einen Multiple-Choice-Test, der pro Frage vier Antwortmöglichkeiten vorgibt, von denen jeweils nur eine richtig ist.
Anmeldeschluss ist 3 Wochen vor Prüfungstermin
Die Prüfungsgebühr ist vor Ort unter Vorlage gültiger Personaldokumente zu entrichten.
Prüfungsgebühr: € 25,00

freie Plätze Donald Trump und die Entwicklung des Populismus

(Bad Belzig, ab Di., 19.9., 19.00 Uhr )

Dr. Thomas Greven
John F. Kennedy Institute
Freie Universität Berlin

Die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten wird mit einigem Recht als Wendepunkt in der Entwicklung des modernen Populismus bezeichnet. Denn Trump nutzte in seinem Wahlkampf viele Strukturelemente, die gegenwärtig nahezu deckungsgleich auch in anderen populistischen Parteien und Bewegungen zu finden sind. Das zentrale Argument in der Agenda Trumps und anderer Parteien ist dabei der drohende nationale Niedergang. Trump verband diese Behauptung in seinem Wahlkampf mit einem Katalog populistischer Forderungen: Ablehnung von Zuwanderung mit einem besonderen Fokus auf islamisch geprägten Ländern, Widerstand gegen die etablierten politischen Strukturen sowie Kampf gegen die Mainstream-Medien. Das erste Webinar wird die Wahl Trumps erklären und Parallelen zu vergleichbaren populistischen Bewegungen ziehen.

freie Plätze Donald Trump und die Entwicklung des Populismus

(Kleinmachnow, ab Di., 19.9., 19.00 Uhr )

Dr. Thomas Greven
John F. Kennedy Institute
Freie Universität Berlin

Die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten wird mit einigem Recht als Wendepunkt in der Entwicklung des modernen Populismus bezeichnet. Denn Trump nutzte in seinem Wahlkampf viele Strukturelemente, die gegenwärtig nahezu deckungsgleich auch in anderen populistischen Parteien und Bewegungen zu finden sind. Das zentrale Argument in der Agenda Trumps und anderer Parteien ist dabei der drohende nationale Niedergang. Trump verband diese Behauptung in seinem Wahlkampf mit einem Katalog populistischer Forderungen: Ablehnung von Zuwanderung mit einem besonderen Fokus auf islamisch geprägten Ländern, Widerstand gegen die etablierten politischen Strukturen sowie Kampf gegen die Mainstream-Medien. Das erste Webinar wird die Wahl Trumps erklären und Parallelen zu vergleichbaren populistischen Bewegungen ziehen.
Dr. des. Jutta Schmitz B.A., M.A.
Institut für Soziologie, Institut für Arbeit und Qualifikation, Universität Duisburg-Essen

Die Diskussionen über die Lebenslage von Menschen im Rentenalter ist in Deutschland in den letzten Jahren insbesondere durch die Frage nach der Verbreitung und zukünftigen Entwicklung von Altersarmut geprägt worden. Davor wurden die Debatten von einer Sichtweise dominiert, die auf die angeblich überproportionalen Belastungen jüngerer Menschen durch die immer größer werdende Masse der „Älteren“ hervorhob. Dieses Argumentationsmuster hat in der politischen Diskussion einer Reihe von arbeitsmarkt- und rentenrechtlichen Reformen den Weg geebnet, die schon zum Beginn des Jahrtausends eingeleitet wurden und nun Früchte tragen.
Die Sozialwissenschaftlerin Dr. des. Jutta Schmitz forscht seit Jahren zu Fragen der Alterssicherung und der Altersarmut. Sie wird in ihrem Vortrag darlegen, ob die heutigen Probleme der Altersarmut also "hausgemacht" sind, wie verbreitet Altersarmut aktuell ist und wie sich Alterssicherung und Altersarmut vermutlich perspektivisch entwickeln werden.
Dr. des. Jutta Schmitz B.A., M.A.
Institut für Soziologie, Institut für Arbeit und Qualifikation, Universität Duisburg-Essen

Die Diskussionen über die Lebenslage von Menschen im Rentenalter ist in Deutschland in den letzten Jahren insbesondere durch die Frage nach der Verbreitung und zukünftigen Entwicklung von Altersarmut geprägt worden. Davor wurden die Debatten von einer Sichtweise dominiert, die auf die angeblich überproportionalen Belastungen jüngerer Menschen durch die immer größer werdende Masse der „Älteren“ hervorhob. Dieses Argumentationsmuster hat in der politischen Diskussion einer Reihe von arbeitsmarkt- und rentenrechtlichen Reformen den Weg geebnet, die schon zum Beginn des Jahrtausends eingeleitet wurden und nun Früchte tragen.
Die Sozialwissenschaftlerin Dr. des. Jutta Schmitz forscht seit Jahren zu Fragen der Alterssicherung und der Altersarmut. Sie wird in ihrem Vortrag darlegen, ob die heutigen Probleme der Altersarmut also "hausgemacht" sind, wie verbreitet Altersarmut aktuell ist und wie sich Alterssicherung und Altersarmut vermutlich perspektivisch entwickeln werden.

freie Plätze Marine Le Pen und der Front National

(Bad Belzig, ab Di., 14.11., 19.00 Uhr )

Prof. Dr. Sabine Ruß-Sattar
Universität Kassel

In Frankreich ist der Front National spätestens mit der Präsidentschaftswahl am 23.04.2017 zu einer etablierten Partei in der französischen Politik erwachsen. Tatsächlich ist es Marine Le Pen gelungen, das radikale Profil ihres Vaters sprachlich zu verschleiern, ohne dabei etwas an der inhaltlichen Kernargumentation zu verändern. Nach wie vor argumentiert der Front National gegen die vermeintliche Islamisierung und Überfremdung Frankreichs, gegen die Globalisierung und die Europäische Union. Mit modernen Kommunikationsmethoden und einer sprachlichen Fokussierung auf relevante Zielgruppen hat der Front National unter Marine Le Pen zudem die etablierten Parteien des linken und rechten Parteienspektrums in die Defensive gedrängt.

freie Plätze Marine Le Pen und der Front National

(Kleinmachnow, ab Di., 14.11., 19.00 Uhr )

Prof. Dr. Sabine Ruß-Sattar
Universität Kassel

In Frankreich ist der Front National spätestens mit der Präsidentschaftswahl am 23.04.2017 zu einer etablierten Partei in der französischen Politik erwachsen. Tatsächlich ist es Marine Le Pen gelungen, das radikale Profil ihres Vaters sprachlich zu verschleiern, ohne dabei etwas an der inhaltlichen Kernargumentation zu verändern. Nach wie vor argumentiert der Front National gegen die vermeintliche Islamisierung und Überfremdung Frankreichs, gegen die Globalisierung und die Europäische Union. Mit modernen Kommunikationsmethoden und einer sprachlichen Fokussierung auf relevante Zielgruppen hat der Front National unter Marine Le Pen zudem die etablierten Parteien des linken und rechten Parteienspektrums in die Defensive gedrängt.
Prof. em. Dr. Dr. h.c. Stefan Hradil
Institut für Soziologie, Universität Mainz
Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

Seit Jahrhunderten wird das Thema Armut kontrovers diskutiert. Diejenigen, die Leistung und Tüchtigkeit für sich in Anspruch nahmen, sahen Armut oft anders als viele Arme oder karitative Einrichtungen. Heute scheiden sich die Geister unter anderem an der Frage, wie „schlimm“ relative Armut in Wohlstandsgesellschaften im Vergleich z.B. zu hungernden Menschen in Afrika ist. Besonders heftig gehen die Meinungen darüber auseinander, ob sich Armut auf Einkommensmangel beschränkt oder ob sich mittlerweile in Deutschland eine Unterschicht mit eigenen Denk- und Verhaltensweisen herausgebildet hat.
In diesem Diskurs lassen sich vier Auffassungen wachsender Radikalität unterscheiden: Eine Sichtweise verneint, dass es in Deutschland mittlerweile eine Unterschicht gibt. Vertreter einer anderen Ansicht diagnostizieren insofern eine Unterschicht, als die Resignation innerhalb der armen Bevölkerung zunimmt. Eine dritte, politisch durchaus brisante Auffassung geht davon aus, dass es mittlerweile in der armen Bevölkerung ein eigenes System des Denkens und Verhaltens gibt. Ein besonders radikaler, oft kritisierter vierter Standpunkt gibt darüber hinaus der Unterschicht die Schuld an ihrer Situation und Lebensweise, unter anderem wegen eines Mangels an Disziplin.
Kritische Stimmen weisen darauf hin, dass viele Aspekte dieser Debatte im Grunde an die Mittelschicht adressiert sind, um so sozialpolitische Leistungskürzungen zu legitimieren, ein Feindbild zu schaffen und Angst vor dem sozialen Abstieg zu schüren. Diese Strategie erzeuge nicht selten Aggressivität gegenüber Armen, Arbeitslosen oder Migranten.
Prof. em. Dr. Dr. h.c. Stefan Hradil
Institut für Soziologie, Universität Mainz
Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz

Seit Jahrhunderten wird das Thema Armut kontrovers diskutiert. Diejenigen, die Leistung und Tüchtigkeit für sich in Anspruch nahmen, sahen Armut oft anders als viele Arme oder karitative Einrichtungen. Heute scheiden sich die Geister unter anderem an der Frage, wie „schlimm“ relative Armut in Wohlstandsgesellschaften im Vergleich z.B. zu hungernden Menschen in Afrika ist. Besonders heftig gehen die Meinungen darüber auseinander, ob sich Armut auf Einkommensmangel beschränkt oder ob sich mittlerweile in Deutschland eine Unterschicht mit eigenen Denk- und Verhaltensweisen herausgebildet hat.
In diesem Diskurs lassen sich vier Auffassungen wachsender Radikalität unterscheiden: Eine Sichtweise verneint, dass es in Deutschland mittlerweile eine Unterschicht gibt. Vertreter einer anderen Ansicht diagnostizieren insofern eine Unterschicht, als die Resignation innerhalb der armen Bevölkerung zunimmt. Eine dritte, politisch durchaus brisante Auffassung geht davon aus, dass es mittlerweile in der armen Bevölkerung ein eigenes System des Denkens und Verhaltens gibt. Ein besonders radikaler, oft kritisierter vierter Standpunkt gibt darüber hinaus der Unterschicht die Schuld an ihrer Situation und Lebensweise, unter anderem wegen eines Mangels an Disziplin.
Kritische Stimmen weisen darauf hin, dass viele Aspekte dieser Debatte im Grunde an die Mittelschicht adressiert sind, um so sozialpolitische Leistungskürzungen zu legitimieren, ein Feindbild zu schaffen und Angst vor dem sozialen Abstieg zu schüren. Diese Strategie erzeuge nicht selten Aggressivität gegenüber Armen, Arbeitslosen oder Migranten.

Keine Anmeldung möglich Einbürgerungstest

(Kleinmachnow, ab Do., 23.11., 14.00 Uhr )

Sie möchten als Nicht-EU-Bürger in Deutschland eingebürgert werden. Hierzu müssen Sie seit dem 01.09.2008 neben Deutschkenntnissen, die dem Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens entsprechen, einen Einbürgerungstest bestehen.
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14532 Kleinmachnow

Telefon: 033203 803710/12
Telefax: 033203 803711
E-Mail: kleinmachnow@kvhs-pm.de

Sprechzeiten:
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sowie 14:00 – 18:00 Uhr
*Gilt nicht in den Schulferien. Vereinbaren Sie gerne auch individuelle Termine mit uns.

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Geschäftsstelle Bad Belzig

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14806 Bad Belzig

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14542 Werder (Havel)

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